Selten zuvor war es in Deutschland so lange am Stück so heiß wie in diesem Jahr. Während einige wenige die Hitze tatsächlich noch genießen können, sind andere händeringend auf der Suche nach Abkühlung oder nach Wegen um die Wärme zumindest erträglicher zu gestalten. Freibäder und Eiscafés haben daher gerade Hochkonjunktur. Jedoch ist beides leider keine Dauerlösung. Ersteres, weil wohl niemand Zeit hat jeden Tag ins Freibad zu gehen. Letzteres, weil Eis alleine als Ernährung leider ungeeignet ist… Ich weiß schon… Immer diese Spielverderber… 😉

Als Foodblogger kann ich Euch allerdings ein paar alltagstauglichere Tipps für die heißen Tage mit auf den Weg geben. Der erste Tip wäre hierfür, den Fleischkonsum zu reduzieren. Denn tierische Eiweiße kurbeln die körpereigene Wärmeproduktion so richtig an. Bei knapp 40 Grad im Schatten ist das etwas, das ihr wahrscheinlich vermeiden wollt. Wenn es Euch so geht wie mir, habt ihr an den heißen Tagen aber sowieso gar keinen Appetit auf Eisbein oder ähnliches 😉

Auf der anderen Seite solltet ihr den Verzehr von frischem “Grünzeug” dagegen erhöhen. Der Grund liegt darin, dass der Schweiß, den wir bei Hitze nunmal verstärkt ausscheiden vor allem aus Flüssigkeit und Mineralstoffen besteht. Dieser Bedarf lässt sich mit frischem Obst und Gemüse, sowie Salat gut ausgleichen, denn all diese Dinge sind reich an Mineralstoffen und haben einen hohen Wasseranteil. Nichtsdestotrotz müsst ihr natürlich trotzdem auch viel Trinken, denn von zwei Gurken alleine kommt Euer Flüssigkeitshaushalt bei diesen Temperaturen noch nicht wieder ins Gleichgewicht.

Zu guter Letzt können wir auch noch etwas von den Menschen aus anderen Ländern lernen. Denn diejenigen, die in den wirklich heißen Regionen der Erde leben, haben im Laufe der Zeit auch ihre Strategien entwickelt um mit dauernd hohen Temperaturen umzugehen. Wenn man sich die typischen und beliebten Speisen dieser Regionen, wie zum Beispiel Afrika oder Südasien anschaut, stellt man nämlich fast, dass die in der Regel alle sehr scharf gewürzt sind. Zumindest für europäische Maßstäbe. Scharfes Essen regt nämlich die Schweißproduktion an, was dann im nächsten Schritt kühlend wirkt, wenn der Schweiß auf der Haut verdunstet.

Allerdings muss ich sagen, dass ich diesen Trick für einen Tag im Büro für eher weniger geeignet halte, denn dort möchte man wahrscheinlich eher nicht schweißgebadet sitzen. Auch wenn das im nicht klimatisierten Büro vielleicht kühlend wirkt 😉 Als Alternative kann man sich hierzu in der traditionellen chinesischen Medizin umschauen. Dort werden nämlich sogenannte “kühlende Lebensmittel” verwendet, welche den Körper von innen heraus kühlen. Neben Gurken, Zucchinis, Tomaten und Joghurt zählen übrigens auch Wassermelonen dazu. Und das ist wiederum auch eine sehr leckere Eissorte, womit sich der Kreis zum Beginn dieses Posts wieder geschlossen hat 😉


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